„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

Bei der aktuellen, ausschließlich als Private Placement angebotenem Offerte setzt die Proindex Capital AG auf die ökologische Bewirtschaftung von Grundstücken mit vorhandenem Baumbestand in Paraguay. Das Land zeichnet sich durch seine politische und wirtschaftliche Stabilität und durch hervorragende Rahmenbedingungen für die Fortwirtschaft aus. Das Baum- oder Forstinvestment „Naturwald“ erzielt langfristige und nachhaltige Erträge aus. Diese resultieren aus der schonenden Bewirtschaftung von Grundstücken mit Baumbestand, die durch Neupflanzungen von einheimischen Edelhölzern wieder in ihr natürliches Biosystem gebracht werden. Investoren von „Naturwald“ profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Managements der Proindex Capital AG vor Ort, die selbst in die operativen Abläufe der Bewirtschaftung eingebunden ist. Forstspezialisten ergänzen der Arbeit vor Ort. Das Management ist selbst privat bedeutend investiert. Erträge werden dabei ab dem 10. Jahr der Beteiligung erwirtschaftet. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. In dieser Zeit kommt es zu einer Verachtfachung des ursprünglich eingesetzten Kapitals von mindestens rund 11.000 Euro durch Erträge und zu einer Verdoppelung des Grundstückswertes.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Die Macht der Mercosur-Staaten in der Rindfleischproduktion

Die Mercosur Länder, USA, Kanada und Australien produzieren 50 Prozent des Rindfleischs der Welt. Mercosur ist die einzige Region der Welt, die noch Kapazitäten hat, um die Rindfleischproduktion zu steigern, speziell im Bereich freilebendes Weidevieh. Paraguay ist gut aufgestellt, um Vorteile aus dieser Gegebenheit zu ziehen. Die Rindfleischproduktion in der Mercosur Region wuchs im großem Umfang zwischen 1999 und 2014, so dass man gegenwärtig 43% des Weltbedarfs an Rindfleisch produziert, wobei Paraguay das Land mit den am schnellsten wachsenden Fleischexporten in der Region ist. „Diese Situation macht Paraguay auch für Investoren so interessant“, meint Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG aus Suhl.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Paraguay, das unterschätzte Land


Wenn heute die Rede ist von den expandierenden südamerikanischen Ländern, dann sind es meist Argentinien, Brasilien oder gegebenenfalls noch Chile, die genannt werden. „Paraguay hat niemand so recht auf dem Schirm, da das Land touristisch nicht so interessant ist“, sagt Andreas Jelinek als Vorstand der Proindex Capital AG aus Suhl. Der Grund hierfür ist nach Meinung von Fachleuten der fehlende Meerzugang. Paraguay hat zwar ähnliche klimatische Bedingungen wie Brasilien oder Argentinien – aber eben keine Strandpromenade wie beispielsweise an der Copacabana. Und die ist nun einmal legendär. Dafür kann Paraguay mit sehr guten wirtschaftlichen Kennzahlen glänzen. Die Staatsverschuldung entspricht längst nicht der von Brasilien, das Wirtschaftswachstum ist positiv, internationale Abkommen versprechen sichere Investitionen. „Paraguay müsste mehr für sein Image tun“, so der Proindex Capital-Vorstand. Eine weltweit bessere Beachtung hätte es verdient.


finanzwelt im Interview mit Proindex Capital AG: Können Kapitalanlagen ethisch vertretbar sein?

Andreas Jelinek schwimmt gegen den Strom. Er versucht nicht, mögliche Investitionen an Kapitalmarktbedingungen anzupassen. Vielmehr sucht er nach Antworten für neue Investitionsmodelle, die dem Asset auch gerecht werden - und damit nach Antworten auf eine sich stark verändernde Welt.
19. Juli 2016 finanzwelt

 


finanzwelt: Warum stehen bei Ihnen nicht die Kapitalanlagen im Vordergrund, sondern deren ethisch vertretbare Sinnhaftigkeit - wenn wir es mal so ausdrücken dürfen?
Jelinek: Dazu muss ich etwas ausholen. Als ich, zumindest teilweise, aus meinem aktiven Beruf als Finanzdienstleister ausgeschieden bin, habe ich für Freunde und mich eine Alternative gesucht, mein Geld sinnvoll, aber auch sicher zu investieren. Schließlich wollten wir uns nicht mehr den permanenten Zyklen und Wechseln unterwerfen. Ich habe dabei schon immer ein Faible für „natürliche“ Investments gehabt, zum Beispiel im Bereich der Waldaufforstung. Also haben wir genau hier die Chancen überprüft.

finanzwelt: Als Laie kann man sich hierunter kaum etwas vorstellen. Sicher, Menschen, die Ländereien besitzen, schienen schon immer etwas vermögender zu sein. Aber was meinen Sie genau?
Jelinek: Jedes Jahr werden laut WWF etwa 140.000 Quadratkilometer Tropenwald zerstört – eine Fläche 3,5 Mal so groß wie die Schweiz. Nur, damit Sie mal eine Vorstellung bekommen. Ein Großteil dieser Waldrodungen geschieht, weil man an sogenannte Edelhölzer heran will. Zurück bleibt eine Steppe mit dichtem Bodenbewuchs, aber eben kein Wald mehr. Genau hier setzten wir an. Wir haben größere Flächen aufgekauft und diese wieder rekultiviert, indem wir die Voraussetzungen geschaffen haben, dass die typischen Edelhölzer heranwachsen können.

finanzwelt: Wie kamen Sie auf Paraguay?
Jelinek: Ich muss dazu sagen, dass ich in meinem Leben immer schon sehr viel gereist bin und die südamerikanischen Staaten gut kenne. Wie kamen wir auf Paraguay? Dieses Land bietet beste Voraussetzungen aus beiden Richtungen: Es ist wirtschaftlich und politisch stabil, das Investitionsklima ist offen gegenüber Investoren mit den entsprechenden steuerlichen Vergünstigungen und vor allem sind die klimatischen Voraussetzungen hervorragend. Auch in Paraguay wurden viele Wälder gerodet, Teile dieser Flächen konnten wir kaufen und haben hier über die letzten zehn Jahre große Flächen wieder kultivieren können. Inzwischen auch mit dem Kapital von Investoren – denn es ist noch viel zu tun.

finanzwelt: Wenn Sie das so sagen, klingt das nach mehr als nur einem Kapitalanlagemodell...
 Jelinek: Absolut richtig! Paraguay ist ein vergleichsweise armes Land. Also ging es uns von Anfang an nicht nur darum, die politischen Gremien einzubinden, sondern  wir haben sehr viele Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft geschaffen und sind froh darüber, denn diese Menschen bringen auch sehr viele Erfahrungen mit ein. Zudem haben wir im Rahmen einer Stiftung ein Kinder- und Jugendlichenhilfsprogramm auf den Weg gebracht, diese sprichwörtlich von der Straße zu holen und ihnen eine berufliche Perspektive zu bieten. Viele Investoren spenden übrigens Teile der Erträge oder gar alle aus ihrer Kapitalanlage direkt in die Stiftung.

finanzwelt: Womit Sie andeuten, dass Sie das Ganze nicht aus altruistischen Gründen betreiben.
 Jelinek: Warum kann man nicht einmal anders an das Thema Kapitalanlagen gehen, als immer nur einseitig den Profit zu maximieren? Natürlich wollen und müssen wir und unsere Investoren, was wir übrigens zu einem erheblichen Teil selbst sind, Geld verdienen. Wir wollen dabei aber auch andere Aspekte berücksichtigen, unseren Lebensraum beispielsweise oder faire Lebensbedingungen für die Arbeiter und Führungskräfte vor Ort. Bedenken Sie bitte, dass Lateinamerika auch ein Teil der Lunge Europas ist. Wenn wir dort weiterhin bedenkenlos Regenwälder abholen, führt das unweigerlich zum Kollaps.

finanzwelt: Aber Sie „ernten“ doch auch Holz?
Jelinek: Natürlich, es gehört auch zu einem gesunden Biosystem dazu, dass Bäume geschlagen werden. Aber bevor wir beispielsweise einen Baum fällen und dessen Edelholz verkaufen, haben wir bereits über Jahre einen „Nachkommen großgezogen“, der im Biosystem seinen Platz einnimmt. Nur wenn sie ab und an einen Baum fällen, bekommen die Jüngeren das Licht, das sie wachsen lässt. Dieses Holz verkaufen wir übrigens regional. Da es besondere Eigenschaften hat, ist es sehr gefragt.

finanzwelt: Wie müssen wir uns so einen Erwerb vorstellen?
Jelinek: Das ist recht einfach. Wie verkaufen das Land ab einem Hektar. Der  Investor wird in Paraguay – ähnlich wie in Deutschland – in einem Grundbuch eingetragen. Es ist sein Land. Mit dem Kauf beauftragt er uns, für eine gewisse Zeit sein Land zu bewirtschaften. Wir schaffen die Voraussetzungen die inzwischen selbst gezüchteten Setzlinge zu pflanzen und zu pflegen, später das Holz zu ernten und den Investor beim Verkauf zu unterstützen. Viele besuchen uns übrigens vor Ort. Wir freuen uns darüber, denn so bekommen sie das richtige Gefühl über unsere Arbeit und ihr eigenes Investment.

finanzwelt: Das klingt nach einer Anlage für ohnehin Vermögende.
Jelinek: Ist es aber nicht. Die bisher aufgelegten Beteiligungen waren bereits ab rund 12.000 Euro möglich. Los geht es mit dem Erwerb eines Hektars. Nach einer Phase der Pflege und Bewirtschaftung, sind dann erste Verkäufe ab dem zehnten  Jahr möglich. Ab dann kommen durch Verkauf der Edelhölzer regelmäßig Erträge, die durchaus mit herkömmlichen Anlagen konkurrieren können.

finanzwelt: Wir danken Ihnen für das Gespräch.
19. Juli 2016 finanzwelt-online http://finanzwelt.de/koennen-kapitalanlagen-ethisch-vertretbar-sein/