„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

„Naturwald“: Forstinvestment in Paraguay

Bei der aktuellen, ausschließlich als Private Placement angebotenem Offerte setzt die Proindex Capital AG auf die ökologische Bewirtschaftung von Grundstücken mit vorhandenem Baumbestand in Paraguay. Das Land zeichnet sich durch seine politische und wirtschaftliche Stabilität und durch hervorragende Rahmenbedingungen für die Fortwirtschaft aus. Das Baum- oder Forstinvestment „Naturwald“ erzielt langfristige und nachhaltige Erträge aus. Diese resultieren aus der schonenden Bewirtschaftung von Grundstücken mit Baumbestand, die durch Neupflanzungen von einheimischen Edelhölzern wieder in ihr natürliches Biosystem gebracht werden. Investoren von „Naturwald“ profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung des Managements der Proindex Capital AG vor Ort, die selbst in die operativen Abläufe der Bewirtschaftung eingebunden ist. Forstspezialisten ergänzen der Arbeit vor Ort. Das Management ist selbst privat bedeutend investiert. Erträge werden dabei ab dem 10. Jahr der Beteiligung erwirtschaftet. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. In dieser Zeit kommt es zu einer Verachtfachung des ursprünglich eingesetzten Kapitals von mindestens rund 11.000 Euro durch Erträge und zu einer Verdoppelung des Grundstückswertes.

Donnerstag, 23. November 2017

Der Kampf der Indigene zur Erhaltung des Regenwaldes

Die indigenen Völker des Amazonasgebietes sind überall bedroht - in Brasilien, Ecuador, Paraguay, Peru und weiteren Ländern. Ihr Lebensraum, der Regenwald, wird zerstört“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. „Wir schreiben Ihnen, weil das Amazonasgebiet, ein globaler Schatz der Biodiversität, bereits zu einem Viertel zerstört ist. Wenn die Abholzung nicht gestoppt wird, kommen wir in einigen Jahren an einen Punkt, an dem das Ökosystem unwiderruflich zusammenbricht und nicht mehr die für das Leben auf der Erde so wichtigen Funktionen erfüllen kann.“ Mit diesem dramatischen Appell wenden sich die Ureinwohner der südamerikanischen Regenwälder an die Weltgemeinschaft. Über ihren Dachverband COICA, der Tausende von Urwalddörfern, Hunderte von Indigenenvereinigungen und die neun nationalen Verbände der Länder des Amazonsasgebietes vertritt, fordern sie von den Vereinten Nationen (UNO) und den Regierungen Südamerikas den Schutz des Amazonasgebietes. Die Indigenen Völker haben mit ihrer umweltschonenden Lebensweise nicht nur die Regenwälder bis heute erhalten, sie verteidigen diese auch aktiv gegen die Plünderung durch die Holz- und Agrarindustrie, durch Bergbauunternehmen und riesige Staudammprojekte. Oftmals werden sie dafür bedroht, verfolgt oder kriminalisiert. Auch für uns ist der Erhalt Amazoniens wichtig: Der Regenwald reguliert nicht nur das Klima Südamerikas, er beeinflusst es rund um den Globus. Die großflächige Rodung verursacht nicht nur gewaltige CO2-Emissionen, sie begünstigt auch extreme Wetterereignisse wie Dürren, sintflutartige Regenfälle und heftige Stürme. „Die Indigenenorganisationen fordern die UNO und die Regierungen der Länder des Amazonasgebietes auf, umfassend und auf internationaler Ebene zu handeln“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek.



Donnerstag, 16. November 2017

Proteste der Kleinbauern in Paraguay

Kleinbauern in Paraguay protestieren für staatliche Soforthilfe – mit Erfolg

In dieser Woche macht die Proindex Capital AG aus Suhl auf die derzeitigen Proteste seitens der Kleinbauern in Paraguay aufmerksam. Diese protestierten nämlich erfolgreich gegen staatliche Soforthilfe. „In der vergangenen Woche hatte sich die Regierung in Paraguay mit den protestierenden Kleinbauern auf eine entsprechende Überprüfung der Namensliste potenzieller Empfänger von Hilfsleistungen und Maßnahmen geeinigt“, so der Proindex Capital-Vorstand Andreas Jelinek. Des Weiteren versprach die Regierung die Umsetzung eines Notgesetzes voranzutreiben, welches vor über zwei Monaten verabschiedet worden war. Die Rolle des Vermittlers zwischen den beiden Konfliktparteien übernahm der ehemalige Präsident und derzeitige Senatspräsident Fernando Lugo. „In den vergangenen Tagen hatte die Kleinbauen aus den paraguayischen Provinzstädten in familiären Kreisen begonnen, für eine zügigere Umsetzung der versprochenen Soforthilfe zu protestieren“, erklärt der Proindex Capital-Vorstand Jelinek. So trafen sich eintausend Delegierte in der Hauptstadt Asunción, um über das künftige Vorgehen zu beraten. „Diese Initiative seitens der Kleinbauern brachte Landwirtschaftsminister Marcos Medina dazu, sich kooperations- und gesprächsbereit zu zeigen“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Der wohl größte Kritikpunkt bestand in der Liste der zu unterstützenden Familien. Die Landwirte reichten vor zwei Monaten eine Liste mit 52.000 betroffenen Familien ein, während die paraguayische Regierung sich lediglich auf eine Zahl von nur 18.000 registrierten Familien berief. „Nun soll es neben einer vergünstigten Kreditpolitik auch mehr Traktoren und dazugehörige Gerätschaften geben. Außerdem wird der Bau von Wassergräben und Gewächshäusern veranlasst“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. Paraguay wolle für dieses Vorhaben verstärkt mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zusammenarbeiten. „Paraguay hat einen großen Standortvorteil, da es weltweit über die der höchsten Landkonzentrationen verfügt. Die Handlungs- und Verhandlungsbereitschaft der Akteure vor Ort ist ebenfalls ein gutes Zeichen“, so Proindex Capital-Vorstand Jelinek abschließend.

Dienstag, 14. November 2017

Die Rolle der Staatsanwaltschaft bei Umweltverschmutzungen in Paraguay

„Mit einer dürftigen Spende soll eine große Umweltverschmutzung geahndet werden. Das ‚Wohlwollen’ der Staatsanwaltschaft führt dabei zu Irritationen“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Die Staatsanwältin für Umweltverbrechen, Lisa Martinez Amarilla, reichte am 13. Oktober Anklage bei der Richterin Isabel Brancho in Lambaré gegen Marcelo Ramón Gómez Mallorquin und Alcides Ramón Argüello Villalba ein. Gleichzeitig aber forderte sie die Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldbuße in Höhe von 15 Millionen Guaranies. Mallorquin und Villalba sind Techniker der Firma Copetrol. Beide scheinen für die Umweltkatastrophe in der Industrieanlage von Copetrol am 26. August 2016 in San Antonio verantwortlich zu sein, bei der ein Fluss verschmutzt wurde. Das große Ausmaß der Katastrophe zwang sogar das Umweltsekretariat Seam dazu, die Industrieanlage schließen zu lassen und anschließend eine Geldbuße in Höhe von 1,052 Milliarden Guaranies an Copetrol zu verhängen. In dem Ermittlungsbericht wurde bekannt, dass die “übermäßige Verschmutzung des Flusses auf menschliches Versagen zurückzuführen sei, weil ein Fehler bei der Berechnung von den Kapazitäten der Lagertanks passierte“. „Laut Umweltexperten und Fachanwälten müssten bei derartigen Vorfällen jedoch deutlich höhere Strafen verhängt werden“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek.

Donnerstag, 9. November 2017

Andreas Jelinek über scheinheiligen Umweltschutz

„Wenn man in Deutschland über Regenwaldabholzung in Lateinamerika oder Asien spricht, ist die Empörung groß. Macht man darauf aufmerksam, dass die falsche Agrarpolitik, beispielsweise in Deutschland, ein wichtiger Grund dieser Abholzung ist, herrscht weitgehend Unverständnis“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Fakt ist: Die Regenwaldflächen, die in Paraguay gerodet werden, fallen meist dem Sojaanbau zum Opfer. Nun könnte man meinen, dass Soja als Alternative zu Fleisch einen guten Weg darstellt – weit gefehlt. Denn Soja findet zum Beispiel in Deutschland im Rahmen der industrialisierten Stallhaltung von Rindern seinen Weg als Viehfutter in die Ställe. Das niedrige Preisgefüge des in oftmals armen Ländern angebauten Sojas macht dies möglich. „Will man also Regenwälder schützen, sollte man in den deutschen Rinderställen anfangen“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek.



Dienstag, 7. November 2017

Vorstand Andreas Jelinek über die Angst der europäischen Bauern

„Vor dem Hintergrund der engeren Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Handelsblock Mercosur drängen die europäischen Landwirtschaftsimporte, keine zusätzlichen Rindfleischimporte aus dem südamerikanischen Raum zu erlauben. Dies könne verheerende Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und die EU-Lebensmittelstandards haben“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Die Mercosur-Länder sind beim Fleisch bereits eine Macht in der EU: Sie profitieren von ihren deutlich niedrigeren Produktionskosten und stehen für drei Viertel des importierten Rindfleischs in die EU. So hatte Mercosur-Mitglied Brasilien angedroht, seine Bemühungen zu stoppen, sollte die EU nicht ihre Handelsbeschränkungen aufgeben. „Die Vorgehensweise erinnert an Gebietsschutz und sollte dann wenigstens konsequent umgesetzt werden, denn den ebenfalls günstigen Soja importiert man im großen Stil aus Mercosur-Staaten, um damit seine Rindfleischwirtschaft zu subventionieren“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek.

Donnerstag, 2. November 2017

Proindex zum tradierten Familienbild in Paraguay

„Ob die aktuelle Umsetzung des Bildungsministeriums noch zeitgemäß ist, wage ich zu bezweifeln“, sagt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. So hatte das Bildungsministerium in Paraguay beschlossen, das LGBT-Thema aus allen öffentlichen Schulen zu verbannen. LGBT ist laut Wikipedia eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Bildungsministerin Enrique Riera erklärte hierzu, wie die Regierung sich auf «traditionelle Werte« und die «traditionelle Familie», bestehend aus «Vater, Mutter und Kinder», konzentrieren will. Gegen diese Entscheidung gibt es nun von unterschiedlichen Seiten Protest, zumal Frauen in Paraguay weiterhin viel Gewalt erfahren. Das neue Gesetz steht zudem im Widerspruch zum Montevideo-Konsens, dem Paraguay im Jahr 2013 zugestimmt hatte. Hier hatten sich die teilnehmenden Länder entschieden, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität zu stoppen. „Die Realität kann man dadurch nicht verändern, indem man Themen totschweigt“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Handelsabkommen mit Mercosur

EU-Kommission will Abkommen mit Mercosur (Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) abschließen


Suhl, 25.10.2017. In dieser Woche thematisiert die Proindex Capital AG die Bestrebungen der EU, das Abkommen mit Mercosur noch dieses Jahr abzuschließen. „Bei diesem Thema waren sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der französische Präsident Emmanuel Macron eher uneinig“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Juncker betonte vergangene Woche, das Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock (Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) sei „das wichtigste Handelsabkommen für Europa“. Zudem werde die Bedeutung „oft unterschätzt“, das Abkommen sei in Junckers Augen sogar „das wertmäßig wichtigste Handelsabkommen“. „Das Mercosur-Abkommen hätte einen wirtschaftlich acht Mal so großen Wert wie das hochgelobte CETA-Abkommen mit Kanada, und sei vier Mal größer als das Abkommen mit Japan“, so der Proindex Capital-Vorstand Jelinek. Hingegen kritisierte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das Abkommen mit der Begründung, die EU-Handelspolitik solle möglichst immer „das Prinzip der Gegenseitigkeit“ beachten. „Ein Abkommen mit Südamerika muss man auch unter dem Gesichtspunkt betrachten, dass die USA sich unter Präsident Donald Trump immer weiter isoliert“, so die Proindex Capital AG, die sich auf Paraguay spezialisiert hat, weiter. Die EU müsse in Zukunft auf Bestrebungen anderer Staaten nach Handelsabkommen reagieren, so die Proindex Capital AG weiter. Juncker betonte allerdings, es werde auf Gegenseitigkeit und Einhaltung der EU-Standards seitens der südamerikanischen Staaten geachtet. Mercosur und die EU verhandeln bereits seit über zwei Jahrzehnten über engere Handelsbeziehungen. „Zwischenzeitlich gerieten die Verhandlungen ins Stocken, vor allem wegen der Venezuela-Krise. Da Venezuela aber nun permanent ausgeschlossen wurde, steht einem fruchtbaren Abkommen nichts mehr im Wege“, betont der Vorstand der Proindex Capital AG. Soweit seien sich Argentinien, Uruguay und Paraguay einig – nur Brasilien ist ein unsicherer Faktor. Für Jelinek ist wichtig, dass nach jahrelangen Verhandlungen in diesem Jahr endlich zu einem Abschluss kommen sollte.



Dienstag, 24. Oktober 2017

Vorstand Andreas Jelinek zu den Zielen Paraguays, seinen Geflügel-Export auszubauen

„Paraguay will seine Geflügelfleischexporte auf die Staaten der Arabischen Halbinsel ausweiten. Entsprechende Verhandlungen werden von der Privatwirtschaft mit der staatlichen Unterstützung in den jeweiligen Zielländern geführt“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Derzeit liefert Paraguay Geflügelfleisch überwiegend nach Vietnam 52 Prozent, Angola 28  Prozent, Haiti 7 Prozent, Kongo 7 Prozent sowie an Mozambique, Togo und Kamerun (jeweils 2Prozent). Dank dem intensiven großflächigen Anbau von Futtermitteln (Soja und Mais) sieht das Land noch Steigerungspotenzial für seine Geflügelproduktion. Jedoch bietet der Binnenmarkt des Landes keinen Rückhalt für eine nachhaltige Entwicklung für diesen Sektor, denn traditionell konsumieren die Einwohner Paraguays recht wenig Geflügelfleisch. „Im ersten Vierteljahr 2017 exportierte Paraguay 51,6 Tonnen Hähnchenfleisch im Wert von 87.720 US-Dollar - kein Vergleich zum Rindfleischexport“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Industrialisierung der Landwirtschaft in Paraguay

„Wenn 815.000 Millionen Menschen auf der Welt hungern, wie unlängst die Welternährungsorganisation FAO bekanntgab, dann ist es auch eine Folge der ressourcenintensiven industrialisierten Landwirtschaft“, meint Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Dies sieht auch MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel so: „Das Modell des Agrobusiness ist weder nachhaltig, noch leistet es einen zukunftsfähigen Beitrag zur Bekämpfung des Hungers in der Welt.“ Die Folgen dieser Form von Landwirtschaft zeigen sich insbesondere in Südamerika, wo auf rund 57 Millionen Hektar - rund 1,5-mal die Fläche der Bundesrepublik - Soja für den Export nach China und in die Europäische Union (EU) angebaut wird. "Vor wenigen Jahren konnten sich die Menschen in Parahuay noch selbst ernähren. Heute ist in großem Maßstab von Importen abhängig. Hinzu kommt der aassive Einsatz von Agrarchemikalien auf den Feldern und gentechnisch behandeltes Saat, das die Bauern in eine totale Abhängigkeit stürzt“, so der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Der Proindex Capital-Vorstand Andreas Jelinek zur starken Belastung der Natur in Paraguay

„Ein massives Fischsterben in Paraguay wurde von den Behörden dem niedrigen Wasserstand und damit ausgelöst der Sauerstoffknappheit im Fluss Confuso zugeschrieben“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Umweltsünder seien hier wohl nicht zu Werke gegangen. „Seit Jahren treten derartige Effekte immer wieder auf, für deren Gründe natürlich auch menschliches Wirken mitverantwortlich ist. So werden viele Flüsse in Paraguay umgeleitet und zur Bewässerung der hochkonzentrierten Landwirtschaft genutzt“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. Jelinek, dessen Unternehmensgruppe sich auch auf den Anbau von Biogemüse konzentriert, rät, zurück zu nachhaltigeren Wegen in der Landwirtschaft in Paraguay zu kommen. 


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Die Notwendigkeit von Kinderprojekten in Paraguay

„Wir engagieren uns selbst in der Kinderförderung in Paraguay und halten hier jedes Engagement wie das des Kinderhilfswerks International Children Help für sinnvoll“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. „Den Jüngsten zu helfen“ ist das Ziel des Kinderhilfswerks International Children Help (ICH). Die Ehrenamtler aus dem Raum Hannover engagieren sich im In- und Ausland dafür, dass es dem Nachwuchs besser geht. Paraguay ist eines der Länder, in dem sie aktiv sind. Seit Monaten und Jahren werden Sachspenden nach Südamerika transportiert, nun hat sich eine kleine ICH-Delegation die Arbeit der Helfer vor Ort angeschaut.
Unter den Teilnehmern waren Jens Tegeler, ICH-Botschafter für Paraguay und Rumänien, sowie HAZ-Fotograf Uwe Dillenberg. „Es war eine faszinierende Reise“, sagt Tegeler. „Unter anderem eine zahnmedizinische Ausrüstung, einen ausrangierten Rettungswagen und medizinische Präparate fanden hierdurch ihren Weg nach Paraguay. Das ist genau die richtige Vorgehensweise“, meint der Vorstand der Proindex Capital AG. Sein Unternehmen hatte unlängst eine Wagenladung mit ausrangierten Rollstühlen nach Paraguay

Dienstag, 10. Oktober 2017

Estancia „Coronel Martinez“ in Paraguay hat neue Eigentümer

„Wir hatten ein Riesenpensum an operativer Arbeit in den zurückliegenden vier Monaten zu stemmen“, erklärt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Planmäßig liefen die Investorenreisen in Paraguay, die von Jahr zu Jahr zunehmen. Immer mehr Interessenten finden sich, die aus ihrem Geld eine Grundlage für nachhaltige, solide Erträge schaffen möchten. Die für viele Finanz- und Wirtschaftsexperten schon überfällige Null-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wertet Investitionen in Sachwerte, z. B. in Holz, unübersehbar auf. „So fanden die ca. 150 Hektar-Parzellen auf der Estancia „Coronel Martinez“ in Guairá nahe Villarrica, die zum Kauf seit Jahresanfang ausgeschrieben waren, zuletzt schnell neue Eigentümer“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. Man sei mit neuen Grundstücksprojekten bereits wieder aktiv.


Freitag, 6. Oktober 2017

Zugverbindung zwischen Abaí (Caazapá) und Angostura (Villeta) in Paraguay

„In der Wahlperiode von Horacio Cartes wird es wohl keine Eisenbahnverbindung zwischen Horacio Cartes mehr geben, schreiben regionale Medien“, so der Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Allerdings sei man nicht an Wahlperioden gebunden. Anfang des Jahres hatten sich Vertreter der bolivianischen Eisenbahngesellschaft Ferroviaria Oriental SA und Ferrocarriles del Paraguay (Fepasa) getroffen. Es ging um eine Machbarkeitsstudie für die 228 Kilometer lange Strecke. Diese seien nun abgeschlossen, so dass ermittelt werden könne, wie viel Fracht auf der Strecke transportiert werden kann. „Grundsätzlich ist geplant, private Investoren für den Bau und den Betrieb der Strecke zu gewinnen, was für ein vergleichsweise armes Land wie Paraguay der richtige Weg ist“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. Im kommenden Jahr sollen entsprechende Gespräche aufgenommen werden.



Mittwoch, 4. Oktober 2017

Risiken und Chancen von Rinderzuchten in Paraguay

Flächenrodungen sollten begrenzt und Rinderzuchten besser überwacht werden

„Den Königsweg gibt es leider nicht“, meint Andreas Jelinek, Vorstand der Proindex Capital AG mit Sitz in Suhl, Thüringen. Sein Unternehmen ist auf artgerechte Tierhaltung und ökologisch orientierte Land- und Forstwirtschaft in Paraguay spezialisiert. Er spielt damit auf die Frage an, ob Rinderzuchten in den Ländern Südamerikas, namentlich Paraguay eine Chance oder ein Risiko darstellen - sowohl im Hinblick auf die wirtschaftlichen Ergebnisse wie auch die Auswirkungen auf die Natur.  

Massentierhaltung contra Freilandhaltung
„Auf den ersten Blick wirken Rinderzuchten in Paraguay regelrecht idyllisch“, meint der Vorstand der Proindex Capital AG. So stehen die Rinder in Paraguay auf großen Weideflächen, werden überwiegend mit Grundfutter ernährt und nur im begrenztem Umfang füttern Rinderzüchter – meist im Winter - Zusatznahrung wie Heu, Zuckerrohr, Hirse oder Kamerungras zu. Die Rinderhaltung in Südamerika hat also generell wenig mit der europäischen Rinderhaltung zu tun, die zu einem erheblichen Teil als Stallhaltung geschieht. „Der große Vorteil besteht zudem in der Tatsache, dass europäische Rinder zu einem erheblichen Teil mit Soja gefüttert werden - genau das Soja, für den in Paraguay seit Jahren die Regenwälder weichen müssen“, so Proindex Capital-Vorstand Jelinek. Doch auch für die Rinderfarmen werden in Paraguay schonungslos Regenwälder gefällt. Oft unkontrolliert – die Strafen seien einfach zu lasch und würden die Rinderzüchter, hinter denen nicht selten große Unternehmen ständen, kaum interessieren. 

Wichtiger Wirtschaftsfaktor
„Zumal sich die Politik in Paraguay oftmals hinter die Tatsache stellt, dass Rinderzuchten nicht unerheblich zum Bruttosozialprodukt beitragen“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. So stieg - laut Angaben der Außenhandelsabteilung der paraguayischen Zentralbank (Banco Central del Paraguay – BCP) - der Gesamtwert der Fleischexporte auf 662,5 Mio.US-Dollar und wuchs damit in den ersten sieben Monaten 2017 um 0,3 Prozent. Bei der Menge fiel der Export allerdings um 10,7 Prozent auf 166.800 Tonnen zurück, womit deutlich wird, dass es sich um eine preisbedingte Verbesserung der Exporterlöse um 7,8 Prozent handelt. „Dies könnte der richtige Weg sein, denn die Qualität des Rindfleisches aus Paraguay zählt zu den besten der Welt“, meint Jelinek. In einem gewissen Umfang profitieren hierdurch auch die Investoren der Proindex Capital AG, denn ungenutzte Flächen nutzt das Unternehmen ebenfalls zur Rinderzucht. Dabei zeigen die BCP-Zahlen, dass Paraguay bei seinem Export durchaus breit aufgestellt ist: So entfielen auf Chile und Russland in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 61,8 Prozent des gesamten Exportvolumens. Alleine das Exportgeschäft mit Chile brachte 225,1 Mio. US-Dollar (ein Plus von 35,3 Prozent) ein. Die höchsten Preise konnten dabei in Kuwait und dem Irak erzielt werden. Hier sehen Paraguays Ökonomen noch Ausbaupotential. Dies hält auch der Vorstand von Proindex Capital für den richtigen Weg: Paraguay sollte die bisherigen Rinderzuchten besser überwachen und flächenintensiver nutzen. Eine tatsächliche Wertsteigerung für das Land ergäbe sich allerdings nur durch eine Anhebung der Preise. Die Nachfrage sei jedenfalls weltweit da.   


Donnerstag, 28. September 2017

Proindex Capital AG zur Gefahr der Monokulturen in Paraguay

„Man sollte sich der Gefahren durchaus bewusst sein, die das Roden der Regenwälder und der Anbau von Monokulturen mit sich bringt“, sagt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Sojaplantagen soweit das Auge reicht. Denn einige Landstriche des lateinamerikanischen Binnenlandes Paraguay sehen aus wie eine einzige Monokultur. Sojaplantagen soweit das Auge reicht. Von der früheren Waldlandschaft ist kaum ein Baum übriggeblieben. Ökologen sprechen von einer ‚grünen Wüste‘. Das Agrarbusiness macht mit dem Export gute Gewinne, doch Lebensmittel werden immer weniger produziert. „Die Vertreibung von Kleinbauernfamilien durch Großgrundbesitzerinnen bedroht die Ernährungssicherheit in der Region“, so Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Dienstag, 26. September 2017

Gentechnisch verändertes Saatgut und Unkrautvernichtungsmittel als „Einstiegsdroge“



Proindex Capital AG warnt vor der Abhängigkeit der Bauern Paraguays wegen gentechnisch verändertem Samen


Wenn die EU grünes Licht gibt für die Fusion von Bayer und Monsanto, hat dies gravierende Auswirkungen für die Bauern in Südamerika, namentlich auch in Paraguay. Denn dann wird die Abhängigkeit der Bauern durch gentechnisch verändertes Saatgut noch weiter vorangetrieben“, sagt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Diese Fusion stehe für zwei weitreichende Entwicklungen in Paraguay und in weiteren Staaten Südamerikas: dem Anbau von gentechnisch veränderten Soja, Mais, Weizen und Sonnenblumen und dem weiterhin massiven Einsatz von Roundup, einem Unkrautvernichtungsmittel gegen dessen Einsatz in den USA eine Vielzahl an Schadenersatzprozessen gerichtsanhängig sind. Es ist nach  Einschätzung von Fachleuten krebserregend. „Außerdem würde die Entwicklung der Produktion von Viehfutter statt dem Anbau von Lebensmitteln in Paraguay weiter vorangetrieben“, so der Vorstand der Proindex Capital AG, Andreas Jelinek.

Der Agronom Miguel Lovera aus Paraguay, der viele Jahre auch Vorsitzender der staatlichen Saatgutbehörde Paraguays war, beschrieb in einem Interview die möglichen Folgen dieser Fusion: Paraguay ist ein Land, das zu einem erheblichen Teil von der Landwirtschaft abhängig ist. Dies gilt nicht nur für die Versorgung der eigenen Bevölkerung, sondern auch für den Export. So wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) inzwischen zu mindestens einem Drittel durch die Landwirtschaft getragen. Wenngleich schon jetzt 96 Prozent der wichtigen landwirtschaftlichen Flächen Paraguays - dies sind 3,5 Millionen Hektar – in den Händen der sogenannten Agroindustrie sind, spielen Kleinbauern in Paraguay eine wichtige Rolle. Sie vereinen oftmals das Wissen der indianischen Urbevölkerung und der Zuwanderer und setzen auf eine erstaunliche Vielfalt an unterschiedlichen Anbau-Sorten. „Ihr Anbau ist getragen von einem Wissen und einer Nachhaltigkeit, die wir in Deutschland nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen“, so Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG.

Lovera sieht auf diese Kultur extreme Probleme zukommen. Das vermeintlich minderwertige Saatgut würde durch neues, „besseres“ Saatgut ersetzt, indem die Agroriesen den Bauern dieses zunächst schmackhaft machen und dann auch noch schenkten. Erst einmal im Einsatz, zeige sich jedoch innerhalb von zwei bis drei Jahren, dass sich aus den Erträgen dieses gentechnisch veränderten Saatgutes keine neuen Samen ziehen lassen würden. Außerdem lauge es die Böden wesentlich mehr aus als ihre „biologische Alterative“. Als besonders lukrativ verkaufe Monsanto dann auch noch das Unkrautvernichtungsmittel Roundup, das alles vernichte, außer eben gentechnisch verändertes Saatgut. „Den Mehrerfolgen in den ersten Jahren folgt schnell eine Abhängigkeit, wenn die Kleinbauern ihr eigenes Saatgut nicht mehr nutzen, kein eigenes mehr gewinnen können und zudem ein vermutlich gesundheitsschädliches Unkrautvernichtungsmittel brauchen, um aus den ausgelaugten Böden überhaupt noch etwas herauszuholen“, so der Vorstand der Proindex Capital AG. Die Kleinbauern, die nach einer Anlaufphase das Saatgut sowie das Unkrautvernichtungsmittel erwerben müssten und zudem von der „Preisgestaltung“ der Agrokonzerne abhängig wären, müssten sich zunehmend verschulden, um ihre Familie weiter ernähren zu können. „Die Konzerne bieten dann Kredite an - womit ein Ende der Unabhängigkeit dieser Bauern besiegelt ist“, meint Jelinek.

Experten wie Lovera fordern daher ein Ende dieser Entwicklung. Monsanto gehöre in seiner jetzigen Struktur aufgelöst, da es den Menschen Schaden bereiten würde. Einer Fusion dürfe die EU auf keinen Fall zustimmen. „Paraguay sollte darauf setzen, seine bäuerliche Kultur zu fördern. Es kann nicht sein, dass die Landwirtschaft in Paraguay inzwischen mehrheitlich Viehfutter beispielsweise für den europäischen Markt produziert und seine eigene Versorgung vernachlässigt“, so Andreas Jelinek. Sein Unternehmen, die Proindex Capital AG, verfolgt genau diesen Kurs: Gemeinsam mit Bauern fördert es die regionale landwirtschaftliche Entwicklung in Paraguay sowie die nachhaltige Bewirtschaftung in der Pflege von tropischem Regenwald.